Tahiti, Moorea, Raiatea, Huahine, Bora Bora, Tikehau, Rangiroa, Fakarava, Nuku Hiva, Hiva Oa
Reisebericht Gerald P. & Andrea H.
Liebes L´Evasion-Tours, liebe Frau Schurig!
Vorerst möchten wir uns auch auf diesem Weg bei Ihnen allen für die hervorragende Beratung, Planung und Unterstützung vor und bei unserer langen Reise auf die Südsee bedanken. Es ist für uns nicht selbstverständlich, dass bei jedem Anruf, bei jeder Frage jeder sofort thematisch und gedanklich beim jeweiligen Detail eine Antwort und Lösung parat hatte. Selbst als wir vor Ort viele 1000km weit weg waren, hatten wir immer das Gefühl, in Europa befindet sich ein ganzes Team, das jederzeit für uns Unterstützung anbieten konnte – DANKE!!
Wir möchten Ihnen nunmehr unsere persönlichen Eindrücke übermitteln, aber auch zahlreiche Informationen über allgemeine Gegebenheiten und Entwicklungen in Französisch Polynesien zutragen, die eventuell für Ihre weitere Reiseberatung von Nutzen sein können.
1) Anreise

Die Flüge mit Emirates via Dubai nach Auckland klappten vorzüglich, beide Flugzeuge waren überpünktlich, der Service, der Komfort in der Premium-Economy perfekt.
Die Fahrt in Auckland vom Flughafen in die Stadt mit öffentlichen Bussen unter Benutzung einer AT Hop Karte war trotz Umsteigen einfach und problemlos. In Neuseeland sind alle inklusive Busfahrer sehr freundlich und hilfsbereit.
Das Hotel Fable M Gallery liegt zentral in der Queenstreet, das Zimmer war zwar winzig, der Ausblick nur auf Beton – Innenstadt eben – das Frühstücksbuffet hevorragend.
Der Weiterflug mit Air Tahiti Nui war ein Erlebnis: pünktlich, Premium-Eco hervorragend, das Flair ging Richtung „Südsee feeling“.
Die Zeitdifferenz bez. zu Hause ging von +12 auf -11 Stunden.
Der Empfang auf dem Airport Faa’a in Papeete klappte vorzüglich, 3 Minuten Transfer zum Airporthotel. Dieses war okay, sauber, zweckmäßig.
Tag darauf pünktlicher Transfer zum Hafen.
2) MOOREA

30 Minuten Überfahrt mit der Aremiti 6 und Empfang auf Moorea perfekt, Transfer inkl. Stopp am Aussichtspunkt des Sofitel Hotels ein 1. Highlight.

Manava Beach Hotel: Schöne Lage, Bungalows geräumig, sehr sauber, perfekter Service, direkt am Sandstrand, kl. Bidet zum Reinigen vom Sand am Terassenaufgang, tägl. Abends eine kl. Aufmerksamkeit (Kekse etc.), 1L Wasser im Kühlschrank, eine Fl. Tahitianischen Wein als Dankeschön für „long stay“, perfektes Frühstücksbuffet, schöner Infinitypool – sicher ein Vorteil, dass „Nebensaison“ und Hotel nicht voll belegt war.
Lediglich das automatische Verrechnen einer „freiwilligen ÖKO-Abgabe XPF 300,-/N. Neben der üblichen Taxe von XPF 400,-/N war nicht okay, detto dass Abendveranstaltungen nur im Rahmen eines bezahlten „Dinners“ gesehen werden konnten.

Die Insel
Der wichtigste kleine Ort, Maharepa, fußläufig in 5 Minuten zu erreichen, zahlreiche Geschäfte und Restaurants. Buchung Leihwagen via Avis einfach, Inselrunde mit Besuch der Hauptstadt Afareaitu (Geschäfte, Markt, Hafen) war trotz geschlossener Anfahrtspunkten (Perlen, Pareo …) – Nichtsaison – erlebnisreich.
Highlights: Cooks-Bay, Opunohu-Bay, und Belvedere-Lookout, dort Wanderung zum Col des tres pines (einfach) und Col de tres coconuts (beschwerlich), Besuch Fa Rotui (Fruchtsäfte, Rum,…)

Tiki Village:
a) 4-stündige Nachmittagsveranstaltung und 2 Workshops
davon ist eher abzuraten: eine Dorfführung sowie Tanzaufführung entfielen, detto die Bademöglichkeit (man könne dies im Hotel tun)
Pareo färben: 10 Personen, einer färbt, 9 schauen zu
weitere Workshops: Ukulele: wir probierten, 8 Personen warteten, Trommeln nicht angeboten
Kochworkshop: 2 Personen kochen, 8 schauen zu….Mittagessen war okay.
b) Abendveranstaltung: ein Highlight!!
Maitai – Empfang, Dorfführung, Verkostung von landestypsichen Tapas, Pareo binden,…
Dinner Buffet, danach Tanzaufführung mit Feuershow – toll!!
FAZIT: Moorea ist eine ruhige Insel mit Kultur, Landschaft und schönen Buchten, schnorcheln mit Fischen, Korallen vor der Haustüre, Manava Beach entspricht beschriebenen **** Standard.
3) RAIATEA
Transfer und kurzer Flug mit Air Tahiti pünktlich. Transfer auf Raiatea mit kaputtem, schmutzigem Minibus mit verklebten Scheiben, 15 Minuten nach Taitaivoa.
Pension Fare Vavae: Die Unterkunft besteht aus 5 Bungalows sternförmig um einen Minipool angeordnet und abgetrennt vom Bungalow mit 2. Pool der Besitzer, Olivier und Hilda.
Beide sprechen kein Wort Englisch – mühsam sich zu verständigen.
Schöner gepflegter Garten, Pool okay, aber nur erträglich weil wir die einzigen Gäste waren, für 10-15 Gäste eng beieinander gäbe es sicher lärmbedingte Herausforderungen. Die Anlage liegt mit Blick auf Mt. Temehani, aber dadurch auch in der Regenschneise der Berge. Einen Meeresblick oder gar Zugang gibt es nicht. Man benötigt gratis angebotene, rostige Räder ohne Bremse, nur mit Rücktritt, um ca. 1 km zu einem Pier mit ungepflegtem Zugang zum Wasser zu gelangen.
Frühstück wird im Korb verpackt zur Terasse gebracht, ein 3-gängiges Nachtmahl ohne Vorwahl oder Information wird ebenfalls zur Terasse gebracht, Kosten XPF 5000, – pro Person, teurer als auswärts!
Diese Punkte lassen weder Stimmung noch „Südsee feeling“ aufkommen, im Bungalow ist außerdem der Verzehr und das Aufbewahren jeglicher Speisen untersagt.
Eine Vermittlung dieser Unterkunft ist bestenfalls für Gäste, die Ihre gesamte Reise über booking.com oder Airbnb planen, empfehlenswert. Alternativ Hotel Opoa oder Atiapiti, beide allerdings sehr entlegen…
Positiv: Olivier bat privat Leihauto für Inselrundfahrt an, kostengünstig:
Die Insel bietet neben dem Hauptort Uturoa mit Markt und Einkaufsmöglichkeiten (Carrefour) mehrere heilige Orte wie Taputaputea an, die Westküste ist bei Sonnenuntergang empfehlenswert.
Highlight: Bootstour mit der Agentur Arii Moana, Besitzer Julian, ein eingeheirateter Norweger, zur Insel Tahaa, der Vanilleinsel: Besuch Perlenfarm, Vanillefarm, Rum-Fabrik inkl. Barbecue am Motu Motu Tautau und Schnorcheln in einer Lagune… dies alles mit 1200 PS Boot!
FAZIT: Raiatea, die Heilige*, eher für Kulturinteressierte, weniger zum Baden, wenig Flair, von Fare Vavae eher abzuraten – wenn dann Aufenthalt auf Tahaa….
4) HUAHINE
Nach Transfer mit kaputtem Kleinbus Kurzflug mit Air Tahiti und 5 Min. Transfer ins
MAITAI LAPITA: Dieses Hotel liegt in einer gepflegten See-Anlage, Bungalows gut geräumig, sauber und stilvoll mit eigenem kleinen Pool!
Man muss aus der Anlage herauslaufen, um zum Restaurant zu gelangen und durch dieses gelangt man zum großen Pool und weiter zum Sandstrand, weißer Sand, weitläufig – hier fühlt man sich wieder in der Südsee! Schnorcheln mit div. bunten Fischen und Korallen.
Leider sind auf Huahine alle Strände öffentlich, sodass vor allem Sa + So Einheimische von beiden Seiten zum „Hotelstrand“ gelangen und außerdem Freunde und Verwandte des Personals auch die Anlage, Pool… auf Besuch kommen.
Frühstücksbuffet umfangreich, „Gifts“ wie Pareo und T-Shirt sowie Cocktail-GS für „long stay“.
Der Hauptort Fare ist zu Fuß in ca. 10 Min erreichbar, bietet Geschäfte, Supermarkt und abends mehrere Roulettes direkt am Meer, Sonnenuntergang inklusive.
Am Hoteleingang befindet sich Europ-car, mit dem Leihwagen ist eine Inselrundfahrt inkl. Huahine-Hi zu empfehlen.
Der See im Norden, mehrere marae´s, Aale mit blauen Augen, Botan. Garten, Brücke nach ITI, alles sehenswert, div. Stops (Perlen, Pareo, Rum…) geschlossen – Nichtsaison.
FAZIT: Das Hotel entspricht absolut, Pool bei Bungalows + großer Pool mit Meerblick, weißer Strand, grüne Insel, ruhige, freundliche Einheimische, alles einen Aufenthalt wert.
5) BORA BORA
Nach kurzem Transfer kurzer Flug mit Air Tahiti, Landung auf vorgelagertem Motu, spektakuläre Überfahrt mit „Air Tahiti Boot“ nach Vaitape, dem Hauptort von Bora Bora, direkt auf Otemanu und Palia, 20 Min. Transfer zur HI Matira.
HOTEL MAITAI Polynesia
Leider bietet diese Unterkunft neben vielen positiven Eindrücken zahlreiche negative Gegebenheiten: Das Hotel ist zweigeteilt durch die Inselstraße, auf der eine 40 km/h Beschränkung durch Bodenschwellen unterstützt wird. Die einheimische Bevölkerung kennt nur ein Tempo, Vollgas, PkW´s und vor allem Mopeds verkehren hier Tag und Nacht, ein Queren der Straße trotz Zebrastreifen nicht einfach…
Zum Landesinneren liegen Rezeption und Restaurant, sowie mehrere 3-stöckige Gebäude mit Gästezimmern. Unser Bungalow befand sich auf Meereseite, direkt an der Lagune, jedoch nur 2m von der Straße entfernt, getrennt nur durch eine Steinmauer. Zusätzlich war der Blick auf die Lagune massiv eingeschränkt durch vorgelagerte OW-Bungalows.
Der Bungalow an sich war geräumig, sauber, mit geräumiger Terrasse. Das Frühstücksbuffet war reichlich, entsprach. Für „long stay“ erhielten wir eine Flasche französ. Champagner.
Eine Avis-Station befindet sich in fußläufiger Nähe, Insel-Rundfahrt ist empfehlenswert, Kanonenpunkte der Amerikaner, Pareo Shop, maraes, Wanderwege zu Mt Otemanu und div.
Aussichtspunkten sind schwer auffindbar, keine Hinweistafeln.
Der Hauptort Vaitape bietet Geschäfte, Galerien, Hafen, Restaurants.
Der Matira Beach ist einen Stopp zum Baden im Meer wert, abends schöner Sonnenuntergang.
Bootstouren: Die Besitzer vom ehemaligen Lagunarium bieten eine teure, aber empfehlenswerte Bootstour an. Gestartet wird mit Ukulele-Empfang, dann zahlreiche Stopps zum Schnorcheln, Schwimmen mit Mantarochen, Schwarzspitzenhaien und Scharen von Stingrays. Auf dem Motu Puke gabs ein Barbecue und div. Vorführungen von Kokosnuss Verarbeitung sowie Pareoknüpfen.
FAZIT: Sicherlich gehört ein Aufenthalt auf Bora Bora zu einer Reise nach Französisch Polynesien dazu. Dennoch ist diese Insel eine, gleich wie die vorher besuchten, bietet ebenso eine grüne, fruchtbare Landschaft, eine Bergsilhouette. Die teilweise künstlich hochgehaltenen Preise aller Inseln werden hier nochmals überhöht! Bora Bora lebt von der Vermarktung auf der ganzen Welt, der äußere Korallenring mit den Top Hotels samt OW-Bungalows ist sicher etwas Besonderes, die Tauch- und Schnorchelplätze detto, der Fischreichtum ebenso. (doch dies gibt es auch anderswo)
Das Hotel wäre sicher okay, die Lage ist jedoch nicht akzeptabel. Wahrscheinlich mangelt es aber an gleichpreisigen Alternativen.
6) TIKEHAU
Nach einzigartigem Bootstransfer zum Motu Mote ging die Reise weiter per Air Tahiti. Die Bootsfahrt ab Tuherahera zur Hakamanu Lodge war eine Mutprobe. Man steuerte das kl. Boot trotz hohem Wellengang sicher zu den kleinen motus.
Nach 30 Minuten empfing uns Rose in der Einsamkeit.
HAKAMANU Lodge: Auf diesem Motu mit rosarotem Sand befindet sich das Haus von Rose und ihrer Familie sowie 4 Bungalows, alle für sich am Strand Richtung Süden ausgerichtet, geräumig, sauber mit Terasse – sogar W-Lan funktioniert hier.
Das Meer ist ruhig, es gibt Korallen, viele Fische, auch Schwarzspitzenhaie, viele Sandbänke, man kann durch seichtes Wasser zu Nebenmotus wandern oder Richtung Außenriff zur Südsee gehen, soferne pralle Sonne und mind. 30 Grad Celcius im Schatten unter Palmen aushaltbar sind.
Für Frühstück und Nachtmahl gibt’s eine kleine Brücke zum Nachbarmotu. Dort gibt es ein Haupthaus mit Küche, wo der Koch Ben Speisen zubereitet, sowie 4 weitere Bungalows.
Dieser Bereich heißt neu Te Manu Lodge und gehört Eugerine (einer Französin) und Stephe (einem Kanadier). Diese haben dieses Motu von Rose erworben, die 4 Bungalows modernisiert, während Rose auf ihrem motu 4 neue Häuser errichtet hat. Das übernächste motu bleibt im Besitz von Rose, ist unbewohnt.
Hier besteht der Tagesablauf aus Nichtstun, schnorcheln, spazieren gehen im Sand…
Rose organisierte uns Lagunenfahrt: Das Boot eines Vermieters aus Tuherahera holte uns ab und es ging zur Insel „farben Eden“. Dieser wurde von einem Taiwanesen gegründet und derzeit leben 2 komplette Familien dort großteils autark vom Anbau der Früchte und Gemüse, sowie Hühner- und Schweinezucht.
Ein weiterer Stopp ist die Bird-Insel – Rundgang, zahlreiche seltene Vogelarten.
Auf einem privaten motu gab’s Barbecue und Schnorcheln.
Am Rückweg stoppten die Tourführer noch in Tuherahera, um uns ihren Hauptort zu zeigen, ein Ort im Grünen, mit zahlreichen kleinen Häusern und Palmenwäldern, sowie mit Stopp bei einem Magazine zum Getränkekauf. Dann gings wieder zurück 30 Minuten zur Hakamanu Lodge – dies war eine weitere „Highlighttour“.
FAZIT: Dieser Aufenthalt dient komplett der Entspannung, entwickelt das Gefühl, dass dem Gast das ganze motu zur Verfügung steht. Kommt ein Boot, bringt oder holt Gäste oder
Ware, zählt dies schon zu einem Highlight…
Allerdings sollte man die neue Situation im Auge behalten:
Wir erlebten, dass Rose wohl um ihre 4 Bungalows kümmert jedoch nur, was den Aufenthalt anbelangt. Die neuen Besitzer des mittleren motus, Eugenie und Stephe, starteten ihr Vermieten exakt in den Tagen unserer Anwesenheit. Bat man uns in den ersten Tagen noch ein individuelles Frühstück und abwechslungsreiches Abendessen an, liefen wir ab Eintreffen ihrer persönlichen Gäste nur mehr so mit.
Auch wurde diesen Gästen ab dem 1. Tag Ausflüge mit eigenem Boot, kürzer und teurer als unsere Rundfahrt angeboten.
Es ist sicher nicht ideal, dass die Te Manu Lodge indirekt in Konkurrenz zur Hakamanu Lodge steht und die Bewirtung deren Gäste mit übernimmt, wobei vor allem die Abwechslung der Kost (Pommes, Spaghetti,….Kinderkost) spontan abnahm.
7) RANGIROA
Der Transfer zum Airport bei Tuherahera erfolgte bereits im Boot der neuen Besitzer, wobei Stephe mitkam und Stopp für das Beschaffen von Blumenkränzen für seine neuen Gäste einlegte. Wie auf anderen Inseln bis dato üblich wurden wir hier nicht mit Muschelketten verabschiedet…..
Nach üblichem Inselflug und kurzem Transfer erreichten wir das Maitai Rangiroa. Dieses ist kleiner als die bisherigen Maitai Hotels und wird gerade umgebaut bzw. renoviert.
Wir erhielten einen modernisierten Bungalow, der absolut entsprach, jedoch waren die Beachfronthäuser in der Renovierungsphase, sodass der ohnehin sehr kleine Liegenbereich vor dem kleinen Pool den gesamten Tag über lärmbelästigt war. Der Zugang zum Meer war entweder über eine Stiege und felsdurchsetztes Niedrigwasser möglich oder aber vom Steg aus mittels einer senkrechten Metallleiter mit Stufenabstand von 55!!cm. Dafür gab’s Korallen und zahlreiche Fische bis zum Schwarzspitzenhai hin.
Das Frühstücksbuffet war in Ordnung, wenngleich Omelettes etc. nur gegen Aufpreis angeboten wurden. Ebenso gab es Räder für eine Erkundungsfahrt durch den Hauptort Avatoru nur gegen Gebühr. Ein Beachvolleyballplatz, wie angeführt, war nicht vorhanden, wir wüssten auch nicht, wo dieser hätte Platz haben sollen!
Der fast schon übliche Bootsausflug innerhalb der Lagune wurde von 2 Anbietern offeriert – zu unterschiedlichen Preisen – der günstigere fand letztlich nicht statt.
Dafür war der letztlich gebuchte Ausflug zur Korallenstadt und blauen Lagune (dort saß man im seichten Meer und die Haie umkreisten die Personen im Abstand von 50cm) sensationell. Es gab ein tolles Barbecue inkl. aller Getränke und dann noch einen Stopp im Korallengarten von Tiputa. Eine wilde Fahrt durch den Tiputa Pass zur Delphinbeobachtung beendete diesen tollen Tag.
Auch dieses Maitai Hotel bedankte sich für unseren „long stay“ mit einem kompletten 2-gängigem Lunch nach Wahl inklusive Getränken!
Eine sensationelle Einlage erlebten wir am Airport Rangiroa als unsere Maschine ausnahmsweise 45 Minuten verspätet war: das Gepäckpersonal unterhielt die wartenden Reisenden spontan mit Gesang, Gitarre und Ukulele!
FAZIT: Bis auf Bauarbeiten und leicht behebbaren Schwierigkeiten beim Meereszugang „eine Reise wert“.
8) FAKARAVA
Nach einstündigem Flug über Kaukura und Taoa landeten wir auf Fakarava und wurden mit einem umgebauten Schulbus durch Ratoara zur Havaiki Lodge gebracht.
Wir erhielten den hintersten, vom Haupthaus am weitesten entfernten Bungalow, was sich noch als Glück herausstellen sollte.
Die Lage der Beachbungalows direkt am flachen weißen Sandstrand mit eigener Terasse und eigenen Liegen ist einmalig. In der gesamten Anlage gibt es nur Sandwege dafür aber alles voll blühenden Pflanzen.
Der Bungalow selbst ist extrem einfach eingerichtet, mit steinigem Boden im Bad, Wasser nur aus dem Dachboiler und schlecht funktionierende Toilettenspülung. Dies war auch die erste unserer Unterkünfte, wo Internet nur im Restaurant funktionierte.
Es soll diese Unterkunft die beste auf Fakarava sein und es hat auch den Anschein.
Das Frühstücksbuffet entsprach, allerdings wurde das Nachtmahl eher einseitig gehalten, teilweise schön garniert, aber recht kleine Portionen.
Es wurden 3 Ausflüge direkt von der Lodge angeboten, es fand jedoch nur einer davon statt: die Bootsfahrt nach Süden, nach Tetamanu – lange Fahrt, nur ein Stopp. Die Nordtour mit Besuch des Biosphärenparks kam nicht zustande. So verzichteten wir auf eine Bootstour.
Wenigstens die Fahrräder für eine Runde durch Rotoara mit Besichtigung der geschichtsträchtigen Leuchttürme standen zur Verfügung.
Täglich fand eine etwas fragwürdige Perlenlotterie statt. Diese zog auch auswärtige Gäste an, speziell, wenn ein Rundfahrtsschiff vor Anker ging, strömten die Massen ins Hotel. Diese Gäste aßen teilweise im öffentlichen Restaurant und bevölkerten dann den gesamten Strand, der eigentlich für die Hotelgäste eingerichtet war. Eine Beschwerde war sinnlos, da diese Gäste ja ein entsprechendes Zusatzverdienst garantierten. Die Lotterie spielte geschickt mit vermeintlichen Gewinnoptionen der Gäste – mehr ist dazu nicht anzumerken.
Wenn es auch keine Korallen zum bewundern gab, so ist das Schnorcheln zwischen Schwarzspitzenhaien und den bis zu 2,5m großen Riffhaienein ein Erlebnis. Diese waren täglich anwesend und hielten ihre Siesta im Schatten der Stege.
FAZIT: Sandstrand und Haie toll. Qualität und Bemühen der Lodge wahrscheinlich nicht verbesserbar, es fehlt eine ernstzunehmende Konkurrenz.
Dies war auch die erste und einzige unterkunft, die um 11 Uhr geräumt werden musste. Eine Verlängerung wäre nur in Ausnahmefällen gegen XPF 4000,- möglich gewesen. Hotel Kia Ora?
Für diese Insel gilt: entweder man akzeptiert alle Gegebenheiten oder man steuert andere Ziele an.
8A) AIRPORTHOTEL PAPEETE
Nach einstündigem Flug Ankunft auf FAA´A und Nächtigung erneut im Airporthotel. Leider wollte man ein Depot eines Koffers für XPF 300,-/Nacht nicht akzeptieren, da wir nach Rückkehr von den Marquesas nicht mehr weiter dort nächtigen würden. Am Airport kostet 1 Nacht Depot XPF 1900,- – 3900,- jenach Fachgröße. So mussten wir weiter unser gesamtes Gepäck mitnehmen.
9) NUKU HIVA



Der Start unserer Marquesas Reise begann mit etwas Glück. Der Flug von Hiva Oa war gecancelt worden. Wir flogen direkt nach Nuku Hiva, allerdings 45 Minuten früher. Eine entsprechende Information hatten wir nicht erhalten. Der Direktflug dauerte gut 3 Stunden, ein moderner Kleinbus wartete am Airport zur 2-stündigen Inseldurchquerung nach TAIOHAE.
Mit einer tollen Reisebegleiterin und Buschauffeurin stoppten wir mehrmals an atemberaubenden Aussichtspunkten. Besonders die Fahrt übers Toovii Plateau war ein Erlebnis, alles grün, wilde Ziegen und Pferde. Und dann tauchte die Bucht von Taiohae auf – sensationell schön.
Das Hotel Nuku Hiva liegt ca 20m über der Bucht, große Terasse, Pool mit Blick über die gesamte Bucht und Bergsilhouette. Die Bungalows befinden sich verteilt über den gesamten Berghang, unserer lag etwas unter dem Haupthaus, toll eingerichtet im Marquesas-Stil, viel Holz, Terasse mit Blick über die gesamte Bucht. Zirka 70 Stufen abwärts gelangte man zum dunklen Sandstrand, auch hierher verirrten sich einige Schwarzspitzenhaie.
Gleich nach der Ankunft besichtigten wir Taiohae auf eigene Faust, mehrere Tikis, die Kathedrale.
Sensationell danach das Nachtmahl: Freie Wahl von Vor-, Haupt- und Nachspeise aus der a-la-cart Karte, dazwischen eine Kostprobe einer Marquesas-Spezialität.
Auch die Minibar im Bungalow wurde täglich kostenfrei aufgefüllt!
Service pur, die Chefin war täglich anwesend und bemüht eventuelle Wünsche zu erfüllen – es gab keine, alles war perfekt.

Tags darauf fand die Besichtigung von Taiohae statt: der Handwerksmarkt Artesanal, die Stätte der Tikis, die Kathedrale, der Markt und die Kueva Stätte – eine andere Welt, die Zeit schien hier stillzustehen!
Abend dasselbe tolle Essen untermalt von Marquesas Musik.
Tag 3 brachte uns zu Taipivai Kultstätte und ins Hatiheu Tal mit Stopp an der Kamuhei Stätte.
Das Mittagessen bekommen wir in Hatiheu, ebenfalls Wahl aus einer umfangreichen a-la-cart Karte. Danach Erfrischung im Meer mit hohem Wellengang in der Hatiheu Bay.
Nach einem Abstecher Richtung Aakapa und einem Stopp in der Hooumi Bay kehrten wir nach Taiohae zurück.
Die gesamte Fahrt in klimatisierten Kleinbussen durch imposante Küstenabschnitte mit atemberaubenden Ausblicken und Bergsilhouetten, dies alles auf bestens ausgebauten Asphaltstraßen, ein 4×4 Wagen wäre nur für Nebenstraßen ins Gebirge notwendig.
Tag 4 nutzten wir für eine Wanderung durch die gesamte Taiohae Bay und Aufstieg Richtung Tehaatiki Mountain – schweißtreibend in der prallen Sonne, aber mit tollen Ausblicken.
Die tolle Rückfahrt quer durch die Insel zum Airport im Norden lenkte etwas ab, denn der Abschied von dieser Insel, dieser Gegend, dieser Landschaft, dieser Unterkunft fiel uns nicht ganz leicht…..
FAZIT: Auch wenn dies hier kein reiner Badeaufenthalt war, war dennoch alles perfekt: das Nuku Hiva by Pearl perfekt, das gesamte Personal, die Verpflegung, die Unterkunft absolut spitze. Die Insel, die Menschen hier, das Flair von Meer bis Berge einzigartig!
9) HIVA OA
Ein 40-Minutenflug mit Blick über die tollen Silhouetten der Marquesas Inseln brachte uns nach Hiva Oa und eine kurze Fahrt in die Bucht von Atuona.
Die Hanakee Lodge, ebenfalls mit Holz(schnitz)stil der Marquesas wirkte etwas veraltert, unser Bungalow nicht ganz sauber, der Pool sehr klein und alt, die Lage aber hoch über Atuona mit tollem Blick bis Tahuata.
Um 1 Tag Zeit zu gewinnen fuhren wir gleich nachmittags nach Atuona, besichtigten Museen und Grabstätte von Gauguin, sowie die „Bonanza“ von Brel.
Das Nachtmahl bestand aus der Wahl von 2 Gängen aus der a-la-cart Karte, das Frühstücksbuffet konnte mit Früchtepressen und Omelette braten selbst gestaltet werden.
Unser Ausflugsprogramm startete mit der Tour auf die Insel Tahuata. Die Überfahrt bis Hapatoni war nichts für schwache Nerven – hoher Seegang. Wir besuchten den Schnitzmarkt und eine Tanzvorführung, danach Vaitahu: Kirche und einige Stätten mit Erklärung der Geschichte der Marquesas. In der Kokuu Bay gabs ein Barbecue und Möglichkeit zum Schwimmen, ehe es wieder mit entsprechendem Seegang zurück ging.
Tag 3 nutzten wir zu einer weiteren, extra gebuchten Tour und Wanderung von Hanaiapa zur Hanatekuua Bay, ca. 2 Stunden steil hinauf und dann steil hinunter, dies alles bei +30 Grad Celcius. Trotzdem ein Erlebnis, beeindruckende Landschaft, bizarre Berge und eine Sandbucht zum Baden im Meer. Anschließend eine bewegte Fahrt zurück mit einer motorisierten Piroge.
Tag 4 gings nach Norden , eine tolle Küstenstraße auf und ab bis Puamau Tal und dann weiter ins Ipona Tal mit Besichtigung mehrerer Stätten, Tikis, die die Kultur der Marquesas erklärten. Beeindruckend unsere Reiseleiterin die eindrücklich ihren Glauben, ihre Gesinnung erklärten, die sich wie viele Bewohner der Marquesas bis heute der Christianisierung widersetzten, noch nie eine der zahlreich errichteten katholischen oder evangelischen Kirchen betreten haben und tief verwurzelt den Tiki-Kult praktizieren, was sie durch Finden ihrer jeweiligen Identität durch ihre individuellen Tätowierungen zum Ausdruck bringen. Eine Gesinnung fernab von Streit, Neid, religiösen oder politischen Unstimmigkeiten, zufrieden mit ihrem bescheidenen Leben im Einklang mit der Natur, die sie für alle benötigten Resourcen nutzen. Rau in ihrer sprachlichen Ausdrucksweise, Gesang und Tanz, doch mit einem überaus weichen Kern.
Nach einem marques. Lunch im Restaurant Aphrodite hatten wir Gelegenheit zum Baden in der Bucht von Ipona und beobachteten die Auslieferung div. Waren mit einer Piroge: mehrere Bewohner zogen das gesamte Boot mit Muskelkraft an Land. Mit einer wieder atemberaubenden Rückfahrt, jedoch auf betonierter Straße endete unsere Tour.
FAZIT: Die Insel Hiva Oa steht Nuku Hiva in keiner Weise nach, wenngleich die Topografie unterschiedlich ist. Die Hanakee Lodge by Pearls war im gleichen Besitz wie das Nuku Hiva by Pearls. Beide wurden an neue Besitzer verkauft, während das Hotel auf Nuku Hiva perfekt renoviert und geführt wird, vermitteln die Eigentümer der Hanakee Lodge, die kein Englisch sprechen, eher den Eindruck mit minimalem Aufwand Profit zu machen. Mehr Anstrengung scheint nicht notwendig zu sein, ihre Lodge ist die führende und einzige größere Unterkunft.
11) TAHITI
Unser letzter Air Tahiti Flug brachte uns in über 3 Stunden zurück nach Tahiti, Faa´a und durch die Schließung des Te Moana Resorts ins Hilton Papeete.
Statt Empfang mit Blumenkranz, Massen an asiatischen Gästen beim Check In, dafür eine 72m² große King Size Suite auch als „Einsatz“ für einen Begrüßungsdrink – Willkommen in der Realität. Die Suite modern und Wohnbereich, Schlafzimmer, begehbarer Gaderobe, Küche, Bad mit Wanne und Dusche. Große Poollandschaft mit extrem aufgeheiztem Wasser, stark chlorifiziert, nahe am Meer gelegen, jedoch mit Verbot im Meer zu schwimmen.
Das Frühstücksbuffet startete mit Schlangestehen um zu einem freien Tisch geführt zu werden, Riesenbuffet stark auf asiatische Gäste ausgelegt.
Wir nutzten den Tag um etwas auszuspannen, einen PKW für Ausflugsfahrten zu buchen und im nahegelegenen Carrefour Souvenirs zu kaufen.
In den folgenden Tagen führen wir die gesamten Inseln Tahiti Nui und Tahiti Hi ab: im Raum Papeete sowie vor der Durchfahrt aller größeren Orte km-lange Staus, südländ. Verkehrschaos, Disziplinlosigkeit am laufenden Band…
Diverse Sehenswürdigkeiten waren nicht immer leicht zu finden, da schlecht ausgeschildert. Highlights waren das Kulturmuseum Te Fare Manaha, die Faarumai-Wasserfälle, ein Botan. Garten sowie die Grotten von Papeari, der Belvedere-Lookout auf ITI, sowie Pointe Venus auf NUI.
Bademöglichkeiten gab es im Süden auf ITI am Taurito Beach, vor allem ist der Strand am Pointe Venus zu empfehlen.
Den letzten Tag nutzten wir für Papeete: Besuch des Robert Wan Perlenmuseum, der Markthalle, der Kirche Notre Dame de Papeete sowie der Parks am Hafen.
FAZIT: Tahiti ist keine Reise wert! Menschenmassen, viele asiatische Gäste, Massenabfertigung im Hotel, Hektik im Verkehr und in der City – keinerlei Südseeflair. Hierfür braucht man nicht um die halbe Welt zu fliegen, dies hat man auch in Europa, die Südsee kommt trotz großer Hitze kaum zur Geltung, die sicher schöne Natur im Inselinneren nebst imposanten Berge ist schwer bis gar nicht zugängig. Die Bademöglichkeiten sind beschränkt.
→ Tahiti/Papeete nur als Drehscheibe für diverse Weiterflüge empfehlenswert
12) RÜCKREISE
Flug mit Tahiti Nui wieder ein Erlebnis, Premium-Eco bequem, ihren Preis wert – nur Tatsache daß pro Person 2x 23kg Gepäck erlaubt, aber 1 Gepäckstück über 23kg kostenpflichtig ist, störte. Ankunft in Auckland tags darauf durch Überfliegen der Datumsgrenze, Fahrt mit Linienbus zum Naumi Airport Hotel problemlos. Das Hotel bietet schöne große Zimmer, gutes Frühstücksbuffet und einen Außenpool, der auch am Abreisetag ganztägig genutzt werden durfte. Lediglich große Gruppen an Asiaten, die sich am Buffet unmöglich aufführten, störte den positiven Eindruck.
Der Flug Auckland – Dubai erfolgte pünktlich, dank der Bemühungen von Ihnen lediglich einen Tag später und mit dem gewohnten Komfort in der Premium-Economy-Class.
Der Flug Dubai – Wien der Emirates war in der Economy-Class fast ausgebucht, an diesem Tag gab es im Gegensatz zum Vortag eine 4-Klassen-Bestuhlung, die Premium-Eco war fast leer. Dies half aber nichts, eine kurzfristige Aufzahlung hätte vor Reiseantritt erfolgen müssen. In Kulanz erhielten wir Reihe 61 – fußfrei. Es bestätigte sich wieder unser Vorsatz: keine Economy-Class auf Flügen von und nach Wien.
ZUSAMMENFASSUNG
a) subjektiv
– die gesamte Reise war toll und auch die weite und lange Anreise wert
– der Zeitpunkt in der Nichtsaison/Regenzeit durchaus richtig, nur auf auf Moorea gab es mehr Regen – warm und niemals durchgehend
– die Unterkünfte vielfach okay, teilweise wäre eine etwas teurere Wahl zielführend
– die Flugroute über den Osten erschien uns bei ruhiger politischer Lage angenehmer als eine Reise mit Air France und dergleichen über die USA, lediglich die Einreise nach Neuseeland kostet extra und ist durch strenge Regelung bez. Früchte etc. etwas komplizierter
– bei so vielen (10) Inseln kann nur ein Mix aus Neues entdecken, Kulturen kennenlernen, differenzierte Inseln erleben, baden, schnorcheln (tauchen), Strände genießen…. ein Gelingen garantieren (wer nur einzelnes von oben aufgeführten erleben möchte, wäre fehl)
– Korallen und zahlreiche Fische….gibt es nicht überall, die Südsee ist nicht das Barrierriff, nicht die Malediven,…
– die ungewöhnliche Extrarechnung der Taxen ist lästig
– der vielfach angepriesene Mix aus Sonneschein, Palmen und weißem Sand ist teilweise nur vereinzelt, wenn dann nur in Atollen (Tuamotus) bzw. Tahaa, Bora Bora zu finden
b) objektiv
– wenn auch die Warenbewirtschaftung distanzbestimmt aufwändiger ist, so sind doch diverse Aufwendungen und vor allem vor Ort produzierte Ware künstlich überteuert, nämlich eher zentral näher der Hauptinsel als entlegen wie z.B. auf den Marquesas….
– die in Europa vermarkteten Destinationen entsprechen nicht – Beispiel 1: Tahiti hat nichts vom Südseeflair, ist nur laut, schmutzig mit eingeschränkter Bademöglichkeit – Beispiel 2: Bora Bora ist eine Insel wie Huahine, Raiatea,..lebt nur von der vermarkteten Traumwelt der Atolle samt OW-Bungalows
– Die Flüge im Inland mit Tahiti Air klappten verzüglich, große Pünktlichkeit, unkompliziert der Check-In, Übergepäck wird kostengünstig ohne großen Aufwand verrechnet
– Die Abholung durch einzelne Hotels pünktlich und zuverlässig
– große Freundlichkeit der diversen Inselaner (wenn es Probleme gab, dann nur mit (französischsprechenden) Reisenden)
– Die Vorort-Agentur/Giacomo Grelli überreichte gesamten Reiseplan, kümmerte sich anfangs um jedes Detail, jedoch das Übersehen einer Flugänderung darf nicht passieren
ABSCHLUSS
– Das Preis/Leistungsverhältnis entsprach der Realität und den Erwartungen
– Dinge, die nicht so entsprachen wurden durch zahlreiche Highlights wettgemacht
– Wir planen sicher, in den weiteren Jahren, wirtschaftliche und politische Situation und unsere persönliche Gesundheit vorausgesetzt, wieder diese Region zu bereisen. Dabei sind sicherlich die weiteren Inseln der Marquesas interessant, dazu auf jeden Fall wieder Nuku Hiva, weiters die Gambier-Inseln sowie vielleicht die Cook-Inseln.
Dieser Mix mit der einen oder anderen Insel wir Moorea, Huahine oder eine Tuamotu Destination könnte eine weitere schöne Reise garantieren.
Abschließend möchten wir nochmals allerhöchstes Lob und vielen, vielen Dank dem gesamten Team von L´Evasion Tours, allen voran Frau Schurig aussprechen. Die Planung, die Unterstützung und Organisation unserer Reise und vor allem auch die Bemühungen rund um unsere Rückkehr über Dubai waren professionell und perfekt.
Haben Sie Fragen zu unseren Erzählungen melden Sie sich bitte jederzeit bei uns.
PS:
Der Wechsel von Euro auf Pazifische Franc ist am Airport Faa´a jeweils 3 Stunden vor dem Start eines internationalen Flugs möglich. Pro Tag und Person darf man maximal 500€ wechseln. Der Wechselkurs ist in der gesamten Inselwelt gleich und stabil (derzeit 1€ = 119,23 XPF), dazu kommt am Airport eine Wechselgebühr von ca. 8€ pro 500€.
In sämtlichen Unterkünften kann mit XPF, Euro bezahlt werden. Master- und Visacard wird ebenso überall akzeptiert (Ausnahme Fare Vavae nur Visa-Card), inklusive der üblichen Wechselgebühr von 1,5% fährt man hiermit sogar um ca. 2,5% günstiger (somit nur interessant bei long stay und vielen Ausgaben).
Auf sämtlichen Inseln geibt es in den Hauptorten mindestens eine Bank, meist Sucredo.
Die Anmietung eines kleinen PKW kostet zwischen 6.500 und 12.000 XPF pro Tag (am teuersten in Papeete), 1l Eurosuper95 kostet auf allen Inseln gleich XPF 150.
1kg Übergepäck kostest bei Air Tahiti je nach Flugstrecke zwischen XPF 150 und 500.
1l Wasser kostet in div. Magazines XPF 100 oder geringfügig mehr, in Hotels und Unterkünften ab XPF 300, wobei im Manava Beach und allen Maitai Hotels Wasser und Eiswürfel gratis sind, in der Hanakee Lodge, in der Havaiki Lodge gibt’s Wasser gratis, im Nuku Hiva by Pearls gesamter Eiskasten mit Wasser, Bier, Säfte täglich gratis.
1 großes Bier kostet in div. Magazines ab XPF 400 (Hinano), in den Unterkünften 840 XPF.
Individuelle Südsee Reisen nach Französisch Polynesien mit L’Evasion Tours